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Tipps und Tricks


Flohsamen gegen Sandkolik
Normalerweise ist der Organismus eines Pferdes so ausgerichtet, dass es ohne uns überleben kann. Doch unsere Art der Pferdehaltung erschwert es dem Pferd oft, sich selbst gesund zu erhalten. So passiert es oft im Winter, dass Pferde bei der Grasaufnahme Sand und auch Erdreich mit aufnehmen. Die meisten Pferde scheiden den Schmutz mit der Zeit wieder aus. Sollte die aufgenommene Menge zu groß sein, dann kann es zu Ablagerungen im Darmtrakt kommen. Die Überreizung des Darmes kann dann Koliken verursachen.
Man kann sehr leicht selbst testen, ob eine Sandbelastung vorliegt. Man füllt einige Pferdeäpfel in ein Glas, füllt dann Wasser dazu, bis die Pferdeäpfel gut mit Wasser bedeckt sind. Jetzt wird das Glas verschlossen und gut geschüttelt, bis sich die Pferdeäpfel aufgelöst haben. Nach kurzer Zeit schwimmen die Kotreste oben und eventuell enthaltener Sand setzt sich am Boden ab. Diesen Test sollte man an mehreren Tagen wiederholen. Setzt sich regelmäßig viel Sand ab, ist eine Flohsamenkur ratsam.
Flohsamen quellen in Verbindung mit Wasser auf und produzieren ein pflanzliches Gel. Dieses Gel sorgt im Darmtrakt für eine Bindung der Ablagerungen (Sand), sie werden gleitfähiger und können besser ausgeschieden werden. Flohsamen sollten allerdings nicht prophylaktisch gegeben werden, denn die Darmflora stellt sich mit der Zeit auf die Flohsamen ein und verstoffwechselt sie.
Unsere eigenen Pferde bekommen seit mehreren Jahren regelmäßig im Winter eine Flohsamenkur, toi toi toi, seither hatten unsere Pferde keine Sandkoliken mehr.

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Aufsteigen ohne Hilfe
Wer kennt die Szene nicht, ein Indianer gleitet sanft wie eine Feder auf den Rücken seines Pferdes und galoppiert durch die Prärie.
Wer träumt nicht davon, sein Pferd mit einem Fingerschnipp von der Wiese zu holen, sich ebenso elegant wie dieser Indianer auf den Pferderücken zu schwingen und fröhlich durch die Welt zu reiten?

Es scheitert schon am Fingerschnipp? Keine Sorge, Parelli sei Dank, ist dieses Problem schneller gelöst als man denkt.

Es scheitert daran, sich elegant auf den Pferdrücken zu schwingen? Keine Sorge, wenn man sich oft genug gegen und unter das Pferd geworfen, sich blaue Flecken an den unmöglichsten Stellen geholt, Muskelkater in allen Fasern hat, schafft man es. Zwar weder elegant noch elfenhaft aber es funktioniert. Es liegt tatsächlich an der Technik. Ok, jeder der sich die Bilder ansieht wird sich Fragen WELCHE Technik. Besonders diejenigen, die das Aufsteigen ohne Sattel beherrschen werden sich wohl schlapp lachen.

An dieser Stelle ein besonderes Dankeschön an Bubu, der unsere Hüpf- und Kletteraktionen so geduldig ertragen hat.
Ebenfalls ein Dankeschön an Angelique, die uns erlaubt hat auf ihrem Therapiepferd Bubu zu üben.
Und noch ein Dankeschön an Nicole, die unsere eigentlich heimlichen Übungen in Schnappschüssen festgehalten hat.

Warum wir nicht auf unseren eigenen Pferden geübt haben? Na, weil die um einiges Größer sind und wir nicht mehr die Jüngsten. Mittlerweile haben wir uns schon 10cm gesteigert, die Eleganz fehlt zwar immer noch aber wir arbeiten daran.

Wer es mal versuchen möchte sollte mit der linken Hand ein dickes Büschel Mähne greifen, Blickrichtung Kruppe, mit dem linken Bein in Höhe des Vorderbeines schwungvoll auftreten als wollte man hüpfen, aus diesem Hüpfer das rechte Bein angewinkelt mit Schwung in Richtung Pferderücken bewegen und dabei in den Himmel sehen. Versuchen den Oberkörper und das rechte Bein so weit wie möglich über den Pferderücken zu bekommen, mit dem rechten Arm Richtung rechte Pferdeschulter greifen. Mit dem linken Fuß versuchen sich am Vorderbein des Pferdes abzustützen. Viel Spaß!

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Kampf
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Wie schwer ist mein Pferd?
Um das genaue Gewicht des Pferdes zu ermitteln, sollte man es nach Möglichkeit auf eine Waage stellen. Doch um einen ungefähren Anhaltspunkt zu bekommen, kann man sich auch mit einem Maßband und einem Taschenrechner helfen.
Man misst die Körperlänge (Buggelenk bis Sitzbeinhöcker) und dann den Rippen-/Bauchumfang (Messlinie über Widerrist/Ellenbogenhöcker).
Mit diesen beiden Maßen kann man jetzt anhand einer Formel das ungefähre Gewicht berechnen:
Rippenumfang (cm) x Rippenumfang (cm) x Körperlänge (cm) : 11900 = Gewicht in kg

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Wie groß wird mein Pferd?
Anhand des "Zigeunermaßes" ist es möglich die endgültige Größe eines jungen Pferdes ungefähr zu ermitteln. Erfahrungen bei jungen Pferden, ca. sechs bis acht Monate alt, haben gezeigt, dass das Zigeunermaß ein guter Schätzwert für die zu erwartende Größe ist. Das zu erwartende exakte Maß kann damit nicht abgeleitet werden.
Interessanterweise wurden zwei Varianten überliefert.

Variante A
Man nimmt einen Strick oder ähnliches, der Bauer nimmt ein Stück Strohtau :-), misst vom Ellenbogenhöcker bis zum Fesselkopf, hält dann die Länge hoch zum Widerrist. Die cm, die über den Widerrist hinaus stehen, wächst das Pferd vermutlich noch.

Variante B
Man misst vom Ellenbogenhöcker zum Fesselkopf und vom Ellenbogenhöcker zum Boden. Beide Messungen zusammengerechnet ergeben das Zigeunermaß.

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